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Kurt Weber fragt:
10.08.2015 19:15 Uhr
Hallo Herr Tröger,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Soweit ist mir bereits alles klar.
Aber wenn der Verkauf des Projekts nicht innerhalb von 6 Monaten abgeschlossen wird, dann wäre doch eine Überschussbeteiligung von 9% (multipliziert mit der Finanzierungsquote) anstatt von 5% (bzw. 4,09%) fällig. So sehr werden die weiterlaufenden Kosten dann wohl kaum ins Gewicht fallen wenn man fast das Doppelte vom Überschuss abbekäme. Sie mögen hier mit dem Vertragsabschluss als Stichtag den innerhalb der 6-Monatsfrist günstigsten Zeitpunkt für die Anleihegläubiger gewählt haben aber im Prospekt ist der Stichtag ja nicht klar definiert wie der Wirtschaftsprüfer schreibt. Insofern gehe ich davon aus, dass bei einer späteren Übertragung auch eine höhere Überschussbeteiligung fällig wäre. Warum sonst besteht ein Interesse daran die Anleihe vorzeitig zum 15.09.15 mit voller Zinszahlung bis 31.12.2015 zu tilgen?
Marcus Christian Gabriel Tröger
Marcus Christian Gabriel Tröger antwortet:
11.08.2015 10:08 Uhr
Guten Tag Herr Weber,
die Höhe der Überschussbeteiligung richtet sich nach dem Zeitpunkt des Verkaufs (Abschluss des Kaufvertrages). Da dieser Termin innerhalb einer Frist von < 6 Monaten erfolgte, erhalten die Zeichner eine Überschussbeteiligung in Höhe von 5% (bei 100% Zeichnung). Der Zeitpunkt, der maßgeblich für die Höhe Überschussbeteiligung ist, wurde im Wertpapierprospekt eindeutig benannt. Jedoch wurde der Zeitpunkt, der maßgeblich für die Berechnung des Überschusses ist, nicht eindeutig benannt. Daher haben wir für die Zeichner den frühestmöglichen Termin gewählt. Daher kann sich die Überschussbeteiligung auch nicht mehr erhöhen.

Die liquiden Mittel aus der Anleihe dürfen nicht für andere Projekte genutzt werden. Somit müssten wir das Geld auf dem Konto liegen lassen und laufen Gefahr ggf. noch negative Zinsen an die Bank zahlen zu müssen. Daher zahlen wir es lieber vorzeitig aus. Denn so erhalten Sie einen noch höheren IRR.

Viele Grüße
Marcus Tröger
Kurt Weber fragt:
10.08.2015 14:44 Uhr
Hallo Herr Tröger,

gehe ich richtig in der Annahme, dass ich bei Nichtannahme der vorzeitigen Auszahlung und damit einhergehenden Abgeltung meiner Ansprüche aus der Anleihe von einer höheren Überschussbeteiligungsquote profitiere, wenn der Verkauf erst nach der 6-Monatsfrist abgeschlossen werden kann? Zumindest entnehme ich diese Andeutung dem Schreiben der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Moore Stephens KPWT AG, welches Ihrem Schreiben beilag. Zitat: "Da in den Anleihebedingungen kein eindeutiger Stichtag definiert wurde, könnte auch der Zeitpunkt des Vollzugs des Kaufs herangezogen werden."
Marcus Christian Gabriel Tröger
Marcus Christian Gabriel Tröger antwortet:
10.08.2015 18:49 Uhr
Guten Abend Herr Weber,

wenn Sie der vorzeitigen Auszahlung nicht zustimmen, wird sich Ihr persönlicher Auszahlungsanspruch weder erhöhen noch reduzieren. Sie erhalten die Zinsen bis zum 31.12.2015, die Überschussbeteiligung und den Nennbetrag Ihrer Zeichnung. Der Unterschied besteht nur darin, wann Sie Ihr Geld erhalten. Entweder im September 2015 oder dann in der 1. KW 2016. Die Höhe der Überschussbeteiligung würde sich bei einem späteren Vollzugstag reduzieren, da der Kaufpreis feststeht, jedoch die Kosten der Gesellschaft weiterlaufen, da nicht die Immobilie, sondern die Gesellschaft (Eigentümerin der Immobilie) verkauft wurde. Daher haben wir den frühestmöglichen Zeitpunkt gewählt, um für die Zeichner der Anleihe noch einen weiteren "Bonus" zu ermöglichen.

Konnte ich Ihre Fragen klären, gerne können wir hierzu telefonieren.

VG Marcus Tröger
Dr. Marcus Heidemann fragt:
03.06.2015 15:44 Uhr
Hallo,

ich habe zur Abwicklung noch ein paar technische Fragen und hoffe ich bin hier trotzdem an der richtigen Stelle.
Wann wird das Wertpapier denn ins Depot des Anlegers eingebucht, nach Abschluss derCrowd-Funding-Projektes, nach Ende der Widerspruchsfrist oder zu einem anderen Zeitpunkt.
Entstehen durch den Übertrag in ein Bankdepot irgendwelche Kosten für die Übertragung oder die Entgegennahme des Wertpapiers durch die Depotbank, oder in der weiteren Abwicklung für Zinszahlungen oder sonstige Verwaltungsschritte?
Wird die Zinszahlung bei Lagerung des Papiers im Bankdepot durch den Freistellungsauftrag der Bank abgedeckt und im Rahmen der Steuerbescheinigung durch die Bank bescheinigt?
Vielleicht könnten hier noch ein paar Infos zum technischen Ablauf kommen.

Vielen Dank
Marcus Christian Gabriel Tröger
Marcus Christian Gabriel Tröger antwortet:
03.06.2015 16:25 Uhr
Hallo Herr Heidemann,

die Kosten für die Einbuchung des Wertpapiers werden vom Emittent übernommen. Ebenso die Kosten für Zinszahlungen. Von Ihnen sind keine "Verwaltungsleistungen" zu erbringen. Ich persönlich bin schon der Meinung, dass Ihre Bank die Abführung aller Steuern vornimmt. Um sicher zu gehen, empfehle ich Ihnen dies mit Ihrer Bank kurz zu besprechen.

VG Marcus Tröger

Philipp Klaus Christian Buggisch fragt:
29.05.2015 11:17 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich interessiere mich für ihr Projekt und würde gerne in dieses investieren, jedoch habe ich noch einige Fragen, welche ich gerne vorher klären würde.
Aus welchen Kostenpunkten setzen sich die 358.000 EUR Emissionskosten zusammen?
Desweiteren konnte ich in dem Prospekt keine genaue Aufschlüsselung der Gesamtkalkulation finden. Zwar lassen sich einige Daten finden, jedoch wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir eine genauere und übersichtliche Aufschlüsselung nennen könnten.
Zudem hätte ich eine Frage bezüglich dem Punkt "Finanzierung" in ihrer Investmentstory. Dort steht geschrieben: "Per 1.05.2015 valutiert diese Kreditlinie somit mit einem Betrag von 0,00 EUR.". Dieser Satz erschließt sich für mich in dem vorhandenen Kontext nicht. Um eine Erklärung wäre ich Ihnen erneut dankbar.
Abschließend würde ich gerne wissen, ob eine Bauträgerfinanzierung mittlerweile abgeschlossen wurde? Wenn ja in welcher Höhe?

Vielen Dank!
Marcus Christian Gabriel Tröger
Marcus Christian Gabriel Tröger antwortet:
29.05.2015 12:05 Uhr
Sehr geehrter Herr Buggisch,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne schlüsseln wir Ihnen die Kosten Emission auf. Ein Großteil dieser Kosten werden vom Haftungsdach und der Vertriebsplattform Mezzany für die Vermittlung der Anteile verursacht, aber auch nur dann, wenn das vollständige Platzierungsvolumen auch platziert wird. Sollte ein geringerer Betrag eingesammelt werden, reduzieren sich die Kosten entsprechend. Darüber hinaus mussten Rechtsanwälte mit der Erstellung des Wertpapierprospekts und eine Werbefirma mit der Erstellung des Imagefilms betragt werden. In der Kostenübersicht sind die einzelnen Punkte aufgeschlüsselt. Gerne sende ich Ihnen diese zu. Übermitteln Sie mir hierzu bitte Ihre Mailadresse.
Die Kreditlinie valutierte zum 01.05.2015 mit einem Betrag von 2.295.000,00 EUR. Die auf Mezzany veröffentlichte Zahl ist falsch. Vielen Dank für den Hinweis. Der Fehler wird umgehend korrigiert. Das Investmentexposé ist auf unserer Emittentin Homepage www.glocke-neukoelln.de abrufbar.
Eine Bankenfinanzierung wurde bisher noch nicht abgeschlossen, die Verhandlung mit der Bank befindet sich aber in einem finalen Endstadium.
Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen klären, gerne können Sie mich auch hierzu anrufen.
VG Marcus Tröger
Jan Henrik Grabow fragt:
26.05.2015 08:45 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

es handelt sich bei der Berliner Glockengießerei um ein wirklich spannendes Projekt! Allerdings habe ich, nachdem ich das Video gesehen hab, noch ein paar Fragen:

1. Es wurde gesagt, dass unabhängig vom Crowdfunding-Erfolg das Projekt ohnehin realisiert wird. Wieso wird dann überhaupt die Crowd in das Projekt einbezogen?
2. Wofür genau werden die zusätzlichen Mittel durch die Crowdfinanzierung verwendet?
3. Es wird auch auf ein Vorgängerprojekt eingegangen: die preussischen Kasernen. In welchem Zustand befindet sich dieses Objekt heute. Welche Kosten sind durch unerwartete Schäden am Objekt bisher aufgetreten und inwiefern hat das den Erfolg des Projektes beeinträchtigt?
4.Was ist ihrer Ansicht nach das größte Risiko für den Projekterfolg und wie wollen sie dieses minimieren?

Ich bin gespannt auf ihre Antworten und werde die Glockengießerei weiterhin im Auge behalten,

Vielen Dank!
Marcus Christian Gabriel Tröger
Marcus Christian Gabriel Tröger antwortet:
26.05.2015 10:23 Uhr
Sehr geehrter Herr Grabow,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Gerne beantworten wir Ihre Fragen.

zu 1.: Es stimmt, unabhängig vom Crowdfunding-Erfolg wird das Projekt durch uns auf jeden Fall umgesetzt werden. Durch das Kapital der Crowd können wir Teile unserer Gesellschafterdarlehen vorzeitig rückführen, um dann weitere Projekte beginnen zu können. Denn auch unser Kapital ist endlich und zum Anderen können wir durch die Crowd eine Vielzahl an potenziellen Käufern vorab über dieses Projekt informieren.
zu 2. Der Netto-Emissionserlös soll zum einen zur Rückzahlung des bestehenden Gesellschafterdarlehens, darüber hinaus soll der Emissionserlös für die Projektkosten der Entwicklung und Umsetzung des Projekts Glockengießerei verwendet werden.
zu 3. Dieses Projekt wurde vollständig saniert und vollständig verkauft. Unerwartet Schäden am Objekt und/oder unerwartet Schäden bei der Sanierung entstanden nicht. Durch eine umfassende Objektprüfung versuchen wir diese Risiken weitestgehend zu minimieren. Somit wurde dieses Projekt planmäßig umgesetzt.
zu 4. Die Prognoserechnung, die in diesem Prospekt enthalten ist, könnte ganz oder teilweise
von den späteren tatsächlichen Werten abweichen. Um dieses Risiko weitestgehend zu minimieren, legen wir großen Wert auf einen ausführliche und umfassende Objektprüfung (vor dem Ankauf), realisieren die Projekte mit Partnern die wir aus vergangenen Projekten bereits kennen und sind stets auch selbst am Projekt beteiligt.

Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen vollumfänglich klären, sonst können Sie uns auch gerne anrufen.

Viele Grüße aus Heilbronn
Marcus Tröger